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  • Alice Ludwig Gemuesig

Superfood: Warum es gerne mehr Kohl sein darf 🍲🌱 #vegan#vollwertig pfanzlich#Kohl


Ob nun Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Chinakohl, Spitzkohl, Kohlrabi oder weitere Vertreter der Familie der Kreuzblüter ( Brassicaceae ); sie bieten uns einige gesundheitliche Vorteile.

Bei diesem Gemüse haben insbesondere die Kohlsorten den Namen Superfood verdient.

Sie enthalten hohe Mengen an Vitamin A und C, Calcium und noch viele andere Vitalstoffe. Zudem enthalten sie die für die Darmgesundheit förderlichen Pflanzenfasern (Ballaststoffe).

Allerdings ist das noch längst nicht alles, denn die Kreuzblüter versorgen uns mit einem sekundärem Pflanzenstoff, dem Sulforaphan.

Bei Sulforaphan handelt es sich um ein Senföl und alle Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler ( hierzu zählen neben den oben genannten noch: Kapuziner- und Brunnenkresse, Radieschen, Rucola, Wasabi, Senf ) haben einen hohen Gehalt an Sulforaphan.

Typisch für die Senföle ist der scharfe Geschmack.

Dieser sekundäre Pflanzenstoff hat eine krebspräventive Wirkung und hat bereits seinen Platz in der Behandlung bestimmter Krebserkrankungen gefunden. Es ist ein starkes Antioxidans.

Nicht nur aufgrund der bunten und schmackhaften Vielfalt sollte Kohl ein unverzichtbarer Teil unserer Ernährung sein, sondern auch aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften und die liefert uns Kohl ganz nebenbei 😉.

Besonders reich an Sulforaphan ist Brokkoli und das finde ich einfach super, da Brokkoli mein persönlicher Favorit unter den Kohlsorten ist.

Wie man Brokkoli oder seine Lieblingskohlsorte zubereitet, hat allerdings einen großen Einfuss auf die Verfügbarkeit von Sulforaphan.


Roher Brokkoli-Salat mit Quinoa, Tomaten und verschiedenen Samen


Bei der Zubereitung solltest du folgendes beachten:

Brokkoli verfügt über den Vorläuferstoff von Sulforaphan. Die Umwandlung des Vorläufers in Sulforaphan erfolgt, wenn dieser in Kontakt mit einem bestimmten Enzym kommt.

Dies geschieht automatisch, wenn Brokkoli zerkleinert wird und man nach dem Zerkleinern ein wenig warten kann. 30 bis 40 Minuten sollte der Kohl ruhen dürfen, bevor er erhitzt wird. In dieser Zeit haben Vorläuferstoff und Enzyme Zeit, den Pflanzenstoff zu bilden.

Wenn man das Gemüse nach Ablauf der Zeit weiterverarbeitet ist das Senföl also entstanden und übersteht auch das Kochen, da es hitzebeständig ist.

Ansonsten wir beim direkten Erhitzen das Enzym zerstört und Sulforaphan kann nicht gebildet werden.

Aber auch hier gibt es die Möglichkeit den Vorgang wieder zu aktivieren, denn dazu kombiniert man das Gericht einfach mit einem anderen Pflänzchen aus der Kreuzblüter-Familie. Einfach über das Gericht etwas Meerrettich, Wasabi oder rohe Brokkolisprossen geben. Auch gemahlene Senfkörner erzielen den Effekt.


Und wer einfach mal ein neues Geschmackserlebnis haben möchte, der kann den Brokkoli auch gerne roh genießen.

Mir schmeckt das sehr gut und auch ein roher Grünkohl-Salat ist sicherlich für den ein oder anderen eine kulinarische Neuentdeckung.


Roher Grünkohl-Salat mit dicken Bohnen und Kartoffeln


Viel wichtiger aber als der "Sulforaphan-Trick" ist eine langfristige, gesunde und ausgewogene Ernährung. Sulforanphan ist nur einer von ganz ganz vielen sekundären Pflanzenstoffen, die unserer Gesundheit zuträglich sind.

Pflanzliche Lebensmittel beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher sekundärer Pflanzenstoffe ( hierzu zählen u.a.: Carotinoide, Flavonoide, Phytoöstrogene...). Diese sind in Pflanzen und Pflanzenteilen zu finden und dienen dort beispielsweise als Abwehrstoffe gegen Schädlinge.

Im menschlichen Körper zeigen Sie verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen, wie bereits erwähnt sogar teilweise eine krebshemmende Wirkung oder aber sie wirken blutdrucksenkend, anitoxidativ, entzündungshemmend, cholesterinsenkend, stärken das Immunsystem.


😊 Das Schöne ist: All das können nur Pflanzen bieten 😊









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