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  • Alice Ludwig Gemuesig

Leinsamen- super gut - Schon gewusst? đŸŒ±#vegan#vollwertig pflanzlich

Leinsamen sind kleine Samen der Flachspflanze und nicht nur durch ihren leicht nussigen Geschmack können sie punkten, sondern sie bringen uns noch viel mehr.

In einer gesunden ErnÀhrung sollten sie zum festen Bestandteil werden. Die Samen gibt es im Handel in drei verschiedenen Varianten: Im Ganzen, geschrotet oder als Mehl.


Als Verdauungshilfe sind sie seit langem beliebt.

Leinsamen sind gut fĂŒr unsere Verdauung, denn die ballaststoffreichen Körnchen enthalten Schleimstoffe und sind außerdem quellfĂ€hig. Das fĂŒhrt dazu, dass der Darminhalt besonders gleitfĂ€hig und weich wird und so sorgt der Verzehr von Leinsamen fĂŒr eine bessere Passage der Nahrung durch den Darm. Wichtig beim Verzehr von Leinsamen ist, dass aufgrund seiner hohen QuellfĂ€higkeit viel getrunken wird.

FĂŒr die Anwendung als Verdauungshilfe mĂŒssen die Leinsamen nicht geschrotet werden. Es reicht einen Esslöffel davon unzerkleinert zum Essen einzunehmen.

100 g Leinsamen bestehen ungefĂ€hr zu je einem Drittel aus Ballaststoffen, aus Protein und aus Omega-3-FettsĂ€uren. Ein wertvoller Beitrag also fĂŒr die MakronĂ€hrstoffaufnahme.

Auch eine Menge anderer NĂ€hrstoffe liefern sie uns, so zum Beispiel: Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und Kalium, sowie wertvolle B-Vitamine, Vitamin E als Antioxidant.

Schon zwei Esslöffel der kleinen Körner enthalten ca. 15 g Ballaststoffe, was die HĂ€lfte der tĂ€glich empfohlenen Menge fĂŒr Ballaststoffe bedeutet.

Das ist eine ganze Menge an NĂ€hrstoffen fĂŒr diese kleinen Samen!

Ganz besonders hervorzuheben ist der Omega-3-Anteil, denn eine ausreichende Versorgung mit dieser FettsĂ€ure hat unbestreitbar positive Effekte, nicht nur auf die PrĂ€vention von Herz-Kreislauf- Erkrankungen, sondern auch bei entzĂŒndlichen Erkrankungen (zum Beispiel Rheuma). Aus der Forschung gibt es unzĂ€hlige Hinweise, dass diese auch eine krebsvorbeugende Wirkung haben.

Wie könnt ihr nun die Leinsamen verwenden ? Die geschroteten Leinsamen könnt ihr in euer MĂŒsli, euren Quark oder Joghurt geben.

Die wertvollen NĂ€hrstoffe sind zum großen Teil hitzeempfindlich, deshalb sollte Leinsamen nicht erhitzt werden. Man kann sie ĂŒber kalte oder abgekĂŒhlte Speisen streuen.

MengenmĂ€ĂŸig sollten nicht mehr als 1-2 Esslöffel/ Tag verzehrt werden.

Es sollte sich um geschrotete Leinsamen handeln, da das Aufspalten der Schale die NĂ€hrstoffe und deren Aufnahme fĂŒr uns möglich macht. Die Aufbewahrung sollte dunkel und trocken (am besten im KĂŒhlschrank) erfolgen, da Omega- 3-FettsĂ€uren schnell oxidieren. Von daher sollte man seinen Vorrat auf kleine Mengen begrenzen und diese zĂŒgig verbrauchen. Das Gleiche gilt fĂŒr das aus Leinsamen gewonnene Leinöl.


Fazit: Leinsamen sind super gut â˜ș

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